Sabine Akiko Ahrendt

 

Sabine Akiko Ahrendt • geboren 1980 in Rüsselsheim DE, war Jungstudentin in Frankfurt, anschließend studierte sie in Berlin, in Hannover und in Budapest mit Uwe-Martin Haiberg, Ulf Schneider und Észter Perényi. Sie widmet ihre Arbeit als Interpretin derzeit überwiegend der Neuen Musik, im Ensemble und als Solistin, vermehrt auch mit szenischem und performativen Ansatz, in Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen wie Tanz und Videokunst. Wichtige Erfahrungen hierfür sammelte Sabine Akiko Ahrendt u.a. bei der Ensemble Akademie des ensemble recherche und der Ensemble Modern Akademie in Schwaz/Tirol. Bei den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt 2006 wurde sie mit dem Kranichsteiner Preis ausgezeichnet. 2006 und 2007 erhielt Sabine Akiko Ahrendt ein Stipendium bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt, wo sie ihren Masterabschluss erhielt. Sie spielte u.a. bei den Festivals Klangspuren, Musica (Straßburg), Ultraschall (Berlin), Biennale di Venezia und konzertiert regelmässig mit dem Ensemble Modern, Ensemble musikFabrik, Ensemble Resonanz, ascolta, Ensemble Phoenix Basel und wirkt als Performerin bei Nico and the Navigators Berlin und PET2. Sie war festes Mitglied beim Neuen Ensemble Hannover und bei Ensemble Linea, Strasbourg und Mitbegründerin von Ensemble amokkoma sowie PRÆSENZ. Seit 2011 ist Sabine Akiko Ahrendt Mitglied des Genfer Ensemble Contrechamps.



 
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 Richard Haynes

 

Richard Haynes • geboren 1983 in Brisbane AU, studierte Klarinette in seiner Heimatstadt und in der Hauptstadt der Schweiz, Bern. Das Solistendiplom schloss er 2008 mit Auszeichnung ab, und erhielt dabei den Tschumi Musikpreis. Richard ist Preisträger von verschiedenen Wettbewerben. Er erhielt u.a. den Ersten Preis Symphony Australia Young Performer of the Year, die Auszeichnung Australian Classical Music Award für Best Performance of an Australian Composition, und den Ersten Preis des schweizerischen Nicati Wettbewerbs. Als Solist trat Richard mit verschiedenen Orchestern auf, u.a. dem Melbourne, Tasmanian und Queensland Symphony Orchestern. Desweiteren sorgte Richard für Aufmerksamkeit durch seine Aufführungen von verschieden Solokonzerte der zeitgenössischen Repertoire wie 'Échange' von Xenakis, 'Kya' von Scelsi und 'Roar' von Smetanin. Richard tritt als freiberuflicher Klarinettist mit dem ELISION Ensemble, Ensemble Modern, Ensemble musikFabrik, PRÆSENZ, ensemble proton bern, Klangforum Wien und Stroma regelmässig auf. Mit Orchestern konnte er bereits mit den Klangkörpern der SWR Baden-Baden und Freiburg und WDR Sinfonieorchester als Gast Soloklarinette und Gast Solobassklarinette arbeiten. Er bringt viele Werke zur Uraufführung und sorgt dafür, dass zeitgenössische Werke im Rahmen eines älteren Repertoires präsentiert wird.

 
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 Reto Staub

 

Reto Staub • geboren 1979 in Herisau CH, studierte bei Tomasz Herbut an der Hochschule der Künste Bern und erhielt Unterricht von Ueli Wiget vom Ensemble Modern, Frankfurt. Klarinetteunterricht bei Kurt Weber und Jazz-Ausbildung bei William Evans. Weitere künstlerische Anregungen bekam er von Verena Bosshart, Pierre Sublet, Pierre-Laurent Aimard, Thomas Larcher, Peter Donohoe und Andreas Staier. Er besuchte Kammermusikkurse in Holland bei Reinbert de Leeuw, Etienne Siebens, Mauricio Kagel und machte eine Theatermusik-Ausbildung bei Georges Aperghis und Fraçoise Rivalland. 2006/2007 war er Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt. Reto ist Mitglied von Ensemble Nikel (zeitgenössische Musik), und der Band Humour's Humidity (frei improvisierte Musik). Er wirkte bei mehreren Projekten und Uraufführungen in verschiedenen Ländern Europas, in Kuwait und Israel mit, u.a. mit Ensemble Linea aus Strasbourg, Ensemble Modern, Ensemble Nikel und PRÆSENZ. Er war beteiligt an Konzerten, die im Rahmen von Festivals wie Wien Modern, Klangspuren Schwaz, Champs Libre Strasbourg und Ultraschall Berlin stattfanden. Gelegentlich tritt Reto Staub als Liedbegleiter und auch als Tanzbegleiter, u.a. bei der Kompanie "hermesdance" auf. Er unterrichtet an der Musikschule Baden.

 
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Jan-Filip Ťupa 

 

Jan-Filip Ťupa • 1980 in Deutschland in eine tschechische Musikerfamilie hineingeboren, ist seit seiner Kindheit gleichermaßen fasziniert von der Musik und von den Naturwissenschaften. Auf der Suche nach einem eigenen Weg entdeckt er seine Leidenschaft für die zeitgenössische Musik: Forschen, Interpretieren und Schaffen stellen die drei Säulen seiner Arbeit dar. Entscheidende Prägung erhält er einerseits während seines Studiums bei Raphael Wallfisch an der Guildhall School of Music & Drama in London, andererseits als Stipendiat der Kunststiftung NRW in der Lucerne Festival Academy und in der Ensemble-Modern-Akademie 2006/07. Seither pflegt er mit seinem Quartett PRÆSENZ, als regelmäßiger Gast bei Ensemble Modern und als Cellist des Ensemble Proton Bern regen Kontakt zur komponierenden Avantgarde. Ebenso ist er in der Szene der freien Improvisation aktiv. Als Solist widmet sich Jan-Filip Ťupa insbesondere den klassischen Werken der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Henri Dutilleuxs Tout un monde lointain, Hans Werner Henzes Ode an den Westwind und Bernd Alois Zimmermanns Concerto en forme de pas de trois bilden neben jüngeren Konzerten von Wolfgang Rihm oder Matthias Pintscher den Kern seines Repertoires.

 
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